Küchentreff Schöppich die 2.


Am Freitag hatten wir also unseren zweiten Termin bei Schöppich bei muckeligen 31°C Außentemperatur. Man hätte sich besser vorstellen können am Freitag Nachmittag bei solch einem Wetter! Nungut, die Prioritäten ändern sich – dafür geht es heute ins Solarium, ich sehe ja in letzter Zeit keine Sonne mehr. Immer wenn schönes Wetter ist, haben wir irgendwelche Termine 😀
Wir sind bei dem ersten Termin schon recht weit gekommen, es fehlten noch Griffe und Elektrogeräte. Da frage ich mich schon, was wir die 4,5 Stunden wieder gemacht haben…zumal die Elektrogeräte auch jetzt noch nicht stehen :/ Man hält sich dann ja doch an vielen Kleinigkeiten auf, wie Dunstabzugshaube, die Planung der Schubladen und Schränke (wo will man was unterbringen), welche Technik stellt man sich vor, Mülleimer, Steckdosen, Armaturen, Waschbecken etc. pp.
Am Ende waren wir beide aber sehr glücklich mit der Planung und nun warten wir auf das Angebot, in dem unterschiedliche Gerätschaften durchgespielt werden. Dann gibt es wohl nochmal einen dritten Termin.

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„Urlaub“ mal anders! Küchenplanung Küchen Aktuell und Planungsgespräch

So ihr Lieben…das war mal was. Zwei Tage freigenommen für den nächsten Küchenstudiotermin (Montag) und das Planungsgespräch (Dienstag) und es war einfach sooo anstrengend – ich hatte mich ja eigentlich so drauf gefreut. Mal davon abgesehen, dass wir die Tage zuvor auch ein wirklich  anstrengends Wochenende mit viel Fahrerei und so hatten ;).
Naja, am Montag waren wir dann wieder so einigermaßen „fit“ und mussten auch recht früh hoch um unseren Küchenstudiotermin bei Küchen Aktuell direkt morgens wahrzunehmen…ich dachte mir, dann ist man mittags wieder raus und hat noch was vom freien Tag. Pustekuchen!
Nach knapp 6 Stunden waren wir fertig… Es war ja sogar für mich schon anstrengend! Wir haben im Prinzip ja auch dasselbe wie bei Schöppich, 2 Wochen zuvor, durchgekaut. Diesmal haben wir aber sogar Elektrogeräte mit einplanen können und haben auch einen Preis genannt bekommen.
Ist uns allerdings noch zu teuer, wenn man bedenkt, dass Kühlschrank, Abzugshaube, Spüle und Armatur rausgerechnet waren. So sah die geplante Küche von Küchen Aktuell aus:

Übrigens rief mich dann gestern auch noch die Planerin von KüchenTreff Schöppich an (unser erster Termin) und nannte mir einen Preis. Ich habe dann direkt für diesen Freitag einen Folgetermin mit ihr vereinbart.
Als wir dann zu Hause ankamen, haben wir schnell was gegessen und anschließend auf 1.. 2.. 3 Drinks unsere neuen Nachbarn (3 Grundstücke weiter) persönlich kennengelernt. Das verspricht eine gute Nachbarschaft 🙂
Ganz spät abends haben wir dann noch einige Vorbereitungen für das Planungsgespräch am nächsten Tag getroffen…

…um sie am nächsten Morgen (Abfahrt 7:00 Uhr) zu vergessen…was wir allerdings erst vor Ort (nach 1,5 Stunden Fahrt) feststellten. Naja, typisch für uns und dann musste es halt einfach ohne gehen. War dann auch kein Problem. Vieles hatten wir online liegen und konnten drauf zugreifen, Anderes wurde dann nachgeschickt.
Nach einer kurzen Vorstell- und Informationsrunde gingen wir zu unserem zugeteilten Planer ins Büro. Das Gespräch fing ziemlich niederschmetternd an. „Ich fange immer gerne erst mit den schlechten Nachrichten an“ – na toll – „Ihren Erker dürfen Sie so nicht bauen laut B-Plan. Es muss ein Walmdach auf Ihren Erker. Der B-Plan erlaubt keine Friesengiebel und Kapitänsgiebel zählen zu den Friesengiebeln (aha? haben wir noch nie gehört). Rufen Sie beim Bauamt an und fragen nach bzw. beantragen Sie eine Genehmigung.“
…ja geil, da hat man doch Lust weiterzumachen. Meine Laune war also direkt schonmal am Tiefpunkt. Dazu muss ich sagen, wir haben heute mit den Verantwortlichen telefoniert und unser Satteldach auf dem Erker soll KEIN Problem sein. Also war alle Panikmache umsonst. Allerdings kam bei dem Telefonat auch heraus, dass wir kein Walmdach auf die Garage bringen dürfen, so wie geplant. Auch dies muss ein Satteldach werden…

Wir haben dann eine ganze Zeit über unser Neubaugebiet und Grundstück gesprochen. Auch hier gab es immer mal wieder ernüchternde Aussagen, die sich dann aber zum Glück meistens aufklärten und widerlegt wurden. Puh…

Dann ging es an den Grundriss. Nachdem die ersten Räume fertig waren, die nächste Hiobsbotschaft: Die Außenwände der Erker sind dicker als wir angenommen und geplant hatten. Somit 3 Möglichkeiten: Die Haustür mit 2 Seitenelementen (ich habe mich die letzten 3 Wochen gefühlt NUR mit der Haustür beschäftigt) durch eine doppelflügrige Haustür tauschen, die Treppe weiter in den Raum setzen (dadurch würden sich aber Teile des Grundrisses ändern) oder aber den gesamten Grundriss ändern!
Wir haben uns dann für die Doppeltür entschieden, weil wir mit dem Grundriss, so wie er ist, glücklich waren. Es ging langsam Richtung Mittagszeit und ich bekam Hunger. Deshalb habe ich diese Information auch nicht mehr so gelassen aufgenommen und habe mich darüber aufgeregt. Natürlich auch über mich selbst!
Nächstes kritisches Thema waren Gäste-WC und Badezimmer. Nach großem Hin und Her musste im Badezimmer nur die Toilette versetzt werden, damit wir lediglich zwei Fallrohre haben, die im Küchenbereich runterkommen. Vorher stand die Toilette neben der Dusche und das funktionierte so leider nicht. Gut, kann man als Laie nicht wissen.
Beim Gäste-WC passte allerdings die Aufteilung nicht so, wie wir sie geplant hatten und daher wurde dieser Raum etwas umgeplant. Sonst war eigentlich alles gut 😀
Auf jedenfall hat das alles ziemlich lange gedauert. Man muss aber dazu sagen, dass unser Planer sehr freundlich, nett und engagiert mit unserem Grundriss war. Andere hatten wohl kaum Zeit bei der Grundrissplanung und Anpassung vor Ort und diese wurden dann erst in Abwesenheit direkt vom Architekten gemacht.
Das war sicherlich ein Vorteil. Zu dieser Zeit war das andere Pärchen, die ihr Gespräch mit dem anderen Planer hatten, längst fertig und wahrscheinlich wieder zu Hause. Wir hatten die Bemusterung auch noch vor uns und sagten ihm dann aber das würde schnell gehen, wir wüssten was wir wollen.
Mhm… 😀 Hat also auch wieder etwas länger gedauert, aber irgendwann waren wir dann durch. Nach Sage und Schreibe 8,5 Stunden…hätte ich doch auch arbeiten gehen können 😀 Mein Arbeitsweg wäre nur kürzer gewesen! Ja, Wahnsinn…trotzdem ging die Zeit wirklich schnell rum.

Wie unser Planer sinngemäß so schön sagte „Lieber anstrengend und kompliziert, aber dafür sympatisch und nett – als unkompliziert und unsympathisch“! 🙂 Danke!

Das bleibt für immer…

Der Klinker ist wohl mit einer der schwierigeren Entscheidungen, denn rückgängig machen lässt sich das so schnell nicht mehr. Also haben wir uns auch sehr intensiv mit diesem Thema befasst, haben immer irgendwelche Abstecher zu Referenzhäusern gemacht, wenn wir mal gerade irgendwo in der Gegend waren. Am Ende hatte ich jetzt bestimmt 10-15 Referenzlisten von Klinkern sowohl aus dem Standard als auch aus dem gesamten Sortiment der Hersteller.

Anfangs hatten wir, wie vermutlich jeder andere auch erstmal, Scheuklappen auf und haben nur nach Klinkern aus dem Standardsortiment geschaut – sofern man anhand der kleinen Mustertafeln in der Ausstellung denn schon präferieren kann. Kann man offensichtlich nicht, haben wir festgestellt. Denn Letzendlich gefiel uns keiner dieser Steine am „lebenden Objekt“ so richtig gut – kein Mal, wo wir gesagt haben „Wow, der ist es!“ – immer nur ein „Och joa, der sieht doch ganz schön aus…“!

Sollte man sich damit zufrieden geben? Beim Klinker? Nein! Also habe ich mal ein bisschen im Internet geschaut, welche Steine es noch so gibt. Der Westerland Antik gefiel dann auch schonmal ganz gut und so haben wir uns bei einem Kollegen den Stein angeschaut und fanden ihn wirklich sehr hübsch. Er hat uns aber noch dazu geraten einmal durch das Baugebiet zu fahren, da gäbe es noch andere schöne Klinker, besonders dieser Eine…. und dieser Eine der war es dann auch. Wir haben an dem Haus angehalten und waren beide sofort begeistert. Dieser Stein und diese Fuge sollen es sein. Dass die Fuge natürlich die extra weiße ist, war ja wieder klar… Frau hat ja immer den Blick für das Teuerste auf dem Markt! Mal ganz davon abgesehen, dass die Fuge einen so gravierenden Einfluss auf die ganze Optik des Steines hat. Man sollte sich den Stein also unbedingt IMMER in unterschiedlichsten Fugen ansehen, das kann entscheidend sein!

Wir haben dann den Namen des Steins erfahren und ich habe mir dann unverbindlich ein Angebot bei der Steinzentrale eingeholt. So wissen wir auch schon preislich was in etwa auf uns zukommt. Es ist der Desimpel Belle Epoque de Mons geworden, oder bei der Steinzentrale unter SZ1004 zu finden, in Deutschland scheint der nämlich nur über die Steinzentrale vertrieben zu werden. ❤

TIPP: Wenn ihr irgendwo einen Stein seht, der euch gefällt, dann habt keine Scheu und klingelt ruhig, fragt nach dem Klinker und, ganz wichtig, der Fuge! Die Leute waren IMMER freundlich und gerne bereit zu helfen.

Außerdem könnt ihr bei jedem Hersteller oder Anbieter (ob Wienerberger, Vandersanden, Roeben, Steinzentrale) direkt anrufen und um eine Referenzliste für einen Klinker für euer PLZ-Gebiet fragen. Diese wird immer recht zügig ausgehändigt.

Die Küche im Wachstum – Küchentreff Schöppich

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Die erste Küchenberatung ist geschafft – das zumindest denkt sich der Bauherr. Aber eigentlich konnte er sich die 3,5 Std über ziemlich entspannt  zurücklehnen (wo ich doch das Zeptar in der Hand habe… …. was die Küchenplanung angeht *räusper* ;)) – währenddessen ich hingegen total darin aufgegangen bin. Ab und an dachte ich, ich schaue mal vorsichtig rüber, aber dann folgte immer nur ein ermüdender Gesichtausdruck „ich verstehe überhaupt gar nicht wovon ihr hier sprecht, du machst das schon, Schatz“. Danke für dein Vertrauen 🙂

Nur als es dann um die Technik der Abzugshauben ging, da wurden die Augen groß und er hat die nächsten Tage wieder was zum recherchieren, na was ein Glück ;). Endlich ein Küchengerät, was die Männer begeistern kann, das Teil sah aber auch echt cool aus!

Wir waren uns dennoch größtenteils recht einig. Eine grobe Planung und Aufteilung steht nun bereits. Die Fronten sind entschieden. Bei der Arbeitsplatte schwanken wir noch zwischen den beiden Betontönen. Die Holztheke steht vom Holzton noch nicht fest! Wir wollten eigentlich einen ähnlichen Ton zum Esstisch nehmen, da kommen wir aber leider nur schlecht ran (s. Foto). Nun ist die Überlegung die Theke vom Holzton an den späteren Fußboden anzugleichen – dafür müsste man sich aber erstmal für einen Fußboden entschieden haben und das kann noch etwas dauern 😉 Mal abwarten, was unsere Beraterin beim nächsten Termin zu der Idee sagt und ob man den Holzton auch später final entscheiden kann.

Die Griffe müssen noch ausgesucht werden, dazu kamen wir heute gar nicht mehr. Die genaue Küchenplanung folgt leider erst  nach Vertragsunterzeichnung…#gib mir einen Stift zum unterschreiben 😄